MEINE GESCHICHTE

Die Geschichte hinter Gloria

Kübra, Gründerin

Ich erzähle das nicht besonders oft, ehrlich gesagt. Aber ich glaube, es gehört dazu, wenn man verstehen will, warum es Gloria überhaupt gibt.

Kübra, Gründerin

Angefangen hat es damit, dass ich die Pille abgesetzt habe.

Was danach kam, hatte mir vorher niemand gesagt. Meine Hormone waren komplett durcheinander, und meine Haut hat das ausgebadet. Entzündete Pickel an den Schläfen, ganz viel am Kinn und vor allem an der Stirn. Dazu diese Unterlagerungen, die man gar nicht richtig sieht, sondern nur spürt. Ich nenne sie bis heute Bergpickel, weil sie tagelang einfach nur wehtun und sich nichts tut. Und dann noch Mitesser, hauptsächlich auf der Nase. Ich könnte dir gar keine Problemzone nennen. Es war das ganze Gesicht.

Ich habe ständig hingefasst. Wenn irgendwo ein entzündeter Pickel war, habe ich mir ein Kosmetiktuch genommen und ihn ausgedrückt. Abends dann Zinkcreme drauf geklatscht. Am nächsten Tag war es schlimmer, und ich habe es trotzdem wieder gemacht. Ich wusste, dass das nicht gut ist. Aber wenn du jeden Morgen in den Spiegel schaust und das siehst, hältst du es irgendwann nicht mehr aus, einfach nichts zu tun.

Meine Haut in der Zeit, über die ich hier schreibe.
Meine Haut in der Zeit, über die ich hier schreibe.
Meine Haut in der Zeit, über die ich hier schreibe.

Ich habe wirklich alles versucht. Ich war regelmäßig bei der Kosmetikerin. Zinksalbe, Panthenolsalbe, alles Mögliche aus der Apotheke. Irgendwann habe ich es auch mit natürlichen Sachen probiert, ich habe zum Beispiel schwarzen Tee gekocht, abkühlen lassen und mir aufs Gesicht getan, weil das irgendwo empfohlen wurde. Es hat nichts besser gemacht.

Und dann kommt diese Frage, die man sich irgendwann jeden Tag stellt: Warum ich? Du siehst andere Frauen, bei denen die Haut einfach schön ist, und du verstehst nicht, was du falsch machst.

Was mich das wirklich gekostet hat

Ich habe alles abgedeckt. Jeden Tag. Das war meine Notlösung, weil ich das Gefühl hatte, dass jeder auf meine Haut starrt, wenn ich es nicht tue. Wenn ich mit jemandem geredet habe, war ich mir sicher, dass die Person nicht mir in die Augen schaut, sondern auf meine Pickel. Vielleicht war das gar nicht so. Aber angefühlt hat es sich jeden Tag genau so.

Es gab ein paar Tage, an denen ich mich getraut habe, das Make-up wegzulassen. An diesen Tagen habe ich gehofft, dass ich niemandem begegne. Wirklich niemandem. Und wenn dann doch jemand kam, war es mir einfach nur unangenehm.

Das will ich eigentlich gar nicht so sagen, aber ganz ehrlich, so war es nun mal: Man fühlt sich in dieser Zeit nicht schön. Nicht attraktiv. Das ganze Selbstbewusstsein leidet darunter. Und man kann noch so viel über Selbstliebe reden, im echten Leben ist es dann trotzdem nicht so einfach.

Ich war damals verliebt. Und der Gedanke, dass er mich mit diesen Unreinheiten sieht, war für mich unerträglich. Es gab Tage, an denen ich deswegen nicht zur Schule gegangen bin. Nicht weil ich krank war, sondern weil ich Angst hatte, dass er mich dann unattraktiv findet.

Ich glaube, das ist der Teil, über den kaum jemand redet. Unreine Haut kostet dich nicht nur, wie du aussiehst. Sie kostet dich Tage, an denen du eigentlich dabei gewesen wärst.

Wie die GG Creme entstanden ist

Irgendwann habe ich verstanden, dass ich mir selbst im Weg stehe. Morgens habe ich alles zugedeckt, damit ich rausgehen kann. Abends habe ich abgeschminkt und gesehen, dass es schlimmer geworden ist. Und am nächsten Morgen habe ich wieder mehr draufgemacht.

Make-up verstopft die Poren. Die Haut kann nicht atmen. Das wusste ich, und ich habe es trotzdem jeden Tag gemacht, weil ich keine andere Möglichkeit gesehen habe.

Da kam die Frage, auf die ich in keinem Regal eine Antwort gefunden habe: Warum muss ich mich eigentlich zwischen Abdecken und Pflegen entscheiden?

So ist die GG Creme entstanden. Ich habe sie nicht entwickelt, weil ich eine Marke aufbauen wollte. Ich habe sie entwickelt, weil ich sie selbst gebraucht habe. Sie deckt ab, sodass ich mich zeigen konnte, und gleichzeitig ist genau das drin, was unreine Haut braucht: Niacinamid, Panthenol, Zink, Vitamin C. Kein Make-up, das die Poren zusetzt, sondern Pflege, die aussieht wie ein ebenmäßiger Teint mit diesem Glow.

In der Produktion.
In der Produktion.
In der Produktion.

Damit habe ich mir tatsächlich selbst geholfen. Meine Haut ist von unrein zu deutlich reiner geworden. Das war für mich der erste große Wendepunkt.

Warum es damit nicht aufgehört hat

Wenn du jahrelang Pickel hattest und viel daran rumgedrückt hast, so wie ich, dann hast du danach etwas anderes. Pickelmale. Kleine Narben. Eine Haut, die auch dann noch erzählt, was war, wenn die Entzündungen längst weg sind.

Und ich wollte gar nicht viel. Ich wollte keine perfekte Haut. Ich wollte einfach eine gesunde Haut, die strahlt, und eine intakte Hautbarriere. Mehr eigentlich nicht.

Das Problem ist nur: Die Wirkstoffe, die dabei helfen würden, bleiben oben auf der Haut liegen. Sie kommen gar nicht dahin, wo sie etwas ausrichten könnten.

Deshalb sind die Needless Shots entstanden. Das ist Microneedling, aber ohne Metall und ohne dass du dafür einen Termin brauchst. Im Serum sind natürliche Nadeln aus dem Süßwasserschwamm. Die öffnen ganz feine Kanäle in der Haut, und durch diese Kanäle kommen dann Astaxanthin und PDRN dorthin, wo sie wirklich arbeiten können, statt nur obendrauf zu liegen.

Astaxanthin ist eines der stärksten natürlichen Antioxidantien, die es überhaupt gibt. PDRN kennst du vielleicht aus der professionellen Hautbehandlung. Beides bringt dir aber wenig, solange es außen bleibt. Genau das war für mich der Punkt.

Was ich nie geplant hatte

Ich habe am Anfang kein großes Marketing gemacht. Es gab keins.

Was passiert ist: Frauen haben es weitererzählt. Ihrer Schwester, einer Kollegin, ihrer besten Freundin. Einfach weil sie an sich selbst etwas gesehen haben. Und sie kommen wieder. Darauf bin ich ehrlich gesagt am meisten stolz, mehr als auf alles andere. Wie viele einmal kaufen, sagt nicht so viel. Wie viele wiederkommen, schon.

Inzwischen sind es Tausende Frauen, und manchmal auch Männer, die mir schreiben, wie sich ihre Haut verändert hat. Das war nie geplant. Ich wollte am Anfang nur ein einziges Produkt für mich.

Nachrichten von Frauen, die mir ihre Haut zeigen.
Nachrichten von Frauen, die mir ihre Haut zeigen.

Warum ich dir das erzähle

Weil ich weiß, wie sich das anfühlt. Morgens vor dem Spiegel zu stehen und schon durchzurechnen, ob der Tag heute geht oder nicht.

Ich habe Gloria nicht gegründet, weil ich schöne Haut haben wollte. Ich habe es gegründet, weil ich aufhören wollte, ständig an meine Haut zu denken.

Und genau das wünsche ich dir auch. Dass du irgendwann aus dem Haus gehst, ohne vorher zu hoffen, dass dir bloß niemand begegnet.

Deine Kübra